Antiqueert.

Über Widersprüche im Queerfeminismus,
die sich nicht wegglitzern lassen

Vortrag und Diskussion mit Sabrina Zachanassian und Koschka Linkerhand
Bootshalle | So., 8. Juli, 14.30 Uhr | MACH-Festival 2018


Seit Anfang der 90er dominiert der Queerfeminismus die feministische Debatte. Queerfe-ministische Geschlechtervorstellungen reichen von Kultur- und Geisteswissenschaften über die Parteipolitik bis in eine queere Pop- und Alltagskultur hinein, wie sie sich in vielen linken und LGBTI-Szenen etabliert hat. Doch was genau bedeutet Queerfeminismus? Was unterscheidet ihn von einem materialistischen Feminismus, der von sozioökonomischen Bedingungen des Geschlechterverhältnisses spricht, von biologischem vs. sozialem Ge-schlecht und einer weiblichen Subjektivität, der kaum zu entrinnen ist? Taugt der Queer-feminismus zu einer grundsätzlichen Gesellschaftskritik?